Lehre Teil 6

Das Tragen von Bannern und Flaggen

 

& Ps. 15,1-2: „Herr, wer darf in deinem Zelt weilen? Wer darf wohnen auf deinem heiligen Berg? Derjenige, der rechtschaffen wandelt und Gerechtigkeit übt und Wahrheit redet in seinem Herzen.”

In allen Bereichen unseres Lebens sollten wir uns immer wieder um Rechtschaffenheit und Gerechtigkeit bemühen. In unserem Herzen sollte Wahrheit regieren und Lug und Trug sollte nicht zu finden sein. Es ist unsere Bestimmung, unseren Schöpfer anzubeten und zu verherrlichen. In besonderem Maße gilt das sicher für alle Menschen, die in einem so sichtbaren Dienst stehen wie Prediger, Musiker, Tänzer, Bannerträger, Flaggentänzer usw.
Halte Gott immer wieder dein Herz hin und erlaube ihm Korrektur, wenn sie nötig sein sollte. Bringe immer wieder deine Motivation zum Kreuz und bitte um Vergebung, wenn du merkst, dass deine Beweggründe nicht rein sind. Wir müssen uns nicht selbst darstellen. Wir sind geliebte Kinder Gottes und erfreuen uns an SEINER Gegenwart. Wenn bei unserem Flaggentanz die Selbstdarstellung dominiert, dann können wir eine ganze Gemeinde daran hindern, in die wahre Anbetung zu kommen. Dann werden nicht die Charakterzüge und Tugenden Gottes durch uns strahlen, sondern unser ICH steht im Vordergrund und das Ganze wird ein leeres Spektakel.

(An dieser Stelle möchte ich das Buch von Rory Noland empfehlen: „Das Herz eines Künstlers”. Das Buch hat sehr dazu beigetragen mich und auch die Mitglieder unseres Flaggenteams auf die entscheidenden Punkte für unsere Charakterentwicklung aufmerksam zu machen. Man findet u.a. darin folgende Themen: „Dienende Haltung anstatt Starkult“, „Exzellenz statt Perfektion”,  „Umgang mit Kritik” und „Eifersucht und Neid”, „Wie reagiere ich, wenn jemand talentierter ist als ich?” oder „Wie reagiere ich, wenn jemand anders in der 1. Reihe tanzt und ich in der 2ten Reihe stehe?” usw. Der Autor lässt nichts aus, was uns auf dem Weg der Charakterschulung begegnen könnte.)

Lasse dich aber auch nicht aus falscher Demut oder Bescheidenheit von Tanz usw. abhalten! Wir dürfen und sollten unseren Vater-Gott mit unserem ganzen Sein anbeten und lobpreisen! Wenn wir immer mehr verinnerlichen, dass Gott von uns keine eigene Leistung verlangt (auch nicht im Lobpreis), sondern dass unser Vertrauen und unsere Liebe zu IHM wächst, so wird unsere Anbetung auch freier werden.

Tanz ist ein guter Weg um unser Herz vor Gott zu bringen, weil es uns in einen aktiven Schritt der Hingabe führt. Es ist ein Sich-öffnen, ein Sich-aufmachen, ein Sich-zeigen wie es in einem aussieht. Tanz nimmt unser ganzes Sein in Anspruch und befähigt uns in eine Ebene der Anbetung einzutreten, wo alles in uns ergriffen und erfasst wird, während wir anbeten. Genauso wie Lobpreis in allererster Linie und ausschließlich für Gott ist, so ist auch der Tanz ausschließlich für Gott. Aber gerade weil Gott so eifersüchtig darüber wacht, im Zentrum unserer Anbetung zu sein, finden wir darin unsere größte Erfüllung und Befriedigung. Es gibt nichts Schöneres und Sättigenderes als Seine Gegenwart und es gibt nichts auf der ganzen Erde oder im Himmel, was seine Gegenwart ersetzen kann, denn wo ER ist, ist vollkommene Schönheit und grenzenlose Liebe.

& Ps. 103: „Preis den Herrn meine Seele, und all mein Inneres seinen heiligen Namen.” Tanz ist Ausdruck unserer Seele:
& 1. Kor. 6,12-20: „verherrlicht nun Gott mit eurem Leib”
& Röm. 6,13+19b: „stellt auch nicht eure Glieder der Sünde zur Verfügung als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch selbst Gott zur Verfügung als Lebende aus den Toten und eure Glieder zur Verfügung als Sklaven der Gerechtigkeit zur Herrlichkeit.”
& 2. Kor. 5,10 : „Wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder empfange, was er mit dem Leib vollbracht, dementsprechend, was er getan hat, es sei Gutes oder Böses.”

Unser Körper ist ein Instrument um Gottes Reich zu bauen und IHN zu verherrlichen.
Es ist uns nicht gegeben für Drogen, Unzucht und Sünde aller Art zu leben! Unser Körper ist ein Tempel des Heiligen Geistes, zur Ehre Gottes. Du bist sehr wertvoll und kostbar, weil der Vater einen hohen Preis für dich bezahlt hat. Du gehörst nicht dir selbst! Dein Leib ist das ausführende Instrument dessen, was in deinem Herzen ist. Pass auf was du reinlässt, kämpfe darum dich rein zu halten in dem was du denkst, hörst und ansiehst.
Hör auf zu meckern über dich, sei wirklich von Herzen dankbar wie wunderbar Er dich gemacht hat und lobe ihn täglich dafür.
Das Wort „segnen” bedeutet „Gutes sprechen”! So sei demütig genug und spreche Gutes über dich aus!

Trage das Banner in Frieden mit Gott! Erhebe deine Flagge in Frieden mit Gott!
Achte darauf, dass nichts zwischen dir und IHM steht, komme täglich vor seinen Thron, bete an, lebe für ihn.
Wir sollen den Standard Gottes in Bezug auf Heiligung nicht verwässern oder herabsetzen. (Begriffe im deutschen; Standarte/Standard = Maßstab) Im Gegenteil! Wir verkünden seine Herrlichkeit, wie prächtig und mächtig er ist. Wie kostbar er ist, wie ehrfurchtgebietend sein Wesen ist, seine Heiligkeit. Wir sollten nicht der Versuchung erliegen, den Maßstab (Standard) Gottes auf unser menschliches Niveau herabzuziehen. Wenn wir eine Standarte für Gott erheben, sollten wir uns an SEINEM Standard ausrichten!

Übergehe deine Leiterschaft nicht!
Unterschiedliche Gemeinden gehen ganz verschieden mit Lobpreis und Tanz usw. um. Es gibt Gemeinden, die sehr frei mit Tanz umgehen, und andere sind sehr zögerlich bzw. wollen es gar nicht in ihrem Gottesdienst haben. Wenn du zu einer solchen Gemeinde gehörst, dann respektiere ihre Entscheidung. Bete für deine Leiter, segne sie und erhebe die Flagge im Verborgenen. Der Vater sieht alles und ER wird dich nicht vergessen. Warte auf Gott und höre von ihm, wie er dich führt.
Auch wenn Gemeinden sehr offen und frei zu ihren Ausdrucksmöglichkeiten sind, dann ordne dich ihren Vorgaben/Bedingungen unter.
Gott segnet Gehorsam und Demut! (& Dan. 10,12)
Sei immer bereit, dich der Leitung der Gemeinde unterzuordnen, selbst wenn es dir nicht gefällt.
 

  

Copyright: 2011 by Monika Hümbs-Schröder

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Stand:
09.03.2012